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Havel und Deutschland I. (29. 1. 2015)

Unmittelbar nach seinem Amtsantritt Ende des Jahres 1989 fing Václav Havel an, das Land neuen außenpolitischen Beziehungen zu öffnen. Gleich am 2. Januar fuhr er nach Berlin in die DDR und anschließend nach München in die BRD. Symbolisch zum Jahrestag der deutschen Besatzung der Tschechoslowakei lud er dann Richard von Weizsäcker nach Prag ein. Diese Ereignisse markierten den Anfang des Versöhnungsprozesses und der neuen Zusammenarbeit zwischen beiden Nationen. Die Reflexion und die Zukunft der Beziehungen zwischen der Tschechoslowakei, Tschechien und Deutschland bilden einen Bestandteil des Zyklus, der den bedeutungsvollen Auslandsreisen von Václav Havel im Jahr 1990 gewidmet wird. 14:00-15:30 Panel über die Erinnerungen an die Reise von 1990: Antje Vollmer, František Černý, Milan Horáček, Joachim Bruss Moderiert: Eva van de Rakt In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut in Prag; im Rahmen des Zyklus: Unsere Rückkehr auf die Weltkarte.

„A jsme zase u toho: čecháčkovství. Starej se sám o sebe, nepleť se do cizích věcí, přikrč se a přihrb – jsme obklopeni horami, ty světové vichry se nám přeženou nad hlavami, a pak si budeme dál vrtat na svém dvorečku. Co moudrých statí či celých knih bylo o tomhle našem domácím sobectví napsáno!“

Václav Havel:
Zápis z 26. dubna 2005, Prosím stručně, 2006